Jun 072014
 

Nicht schön, aber in deutschen Schlafzimmern wird es öfter ruhiger. Da liegen zwei zusammen im Bett gekuschelt und nichts geht mehr. Sexuelle Flauten können ganz schön frustrierend sein. Aber keine Sorge, die „tote Hose“-Situation kann man ändern und das muss auch noch lange nicht das Ende einer Beziehung bedeuten.

Warum gibt es überhaupt Flauten? In den meisten Fällen liegt es daran, dass der gemeinsame Sex nicht mehr so viel Spaß macht. Zu Beginn der Beziehung war das anders, da konnte man es kaum erwarten, bis man sich wieder gesehen und sich dann die Kleider vom Körper gerissen hat. Wenn man anfangs verliebt ist, dann betreibt man automatisch noch sehr viel Aufwand für den Liebsten oder die Liebste.

Man achtet total auf das Äußere, nimmt sich viel Zeit für einander und im Bett wird sehr viel herumexperimentiert. Nach einigen Jahren ergeben sich andere Prioritäten und wenn sich der Alltag einstellt und damit wieder andere Dinge wichtiger werden, bleibt weitaus weniger Zeit für den Partner. Dabei kommt natürlich auch der Sex ein wenig kürzer und im Bett wird weniger ausprobiert. So spult man stattdessen das altbewährte sexuelle Routineprogramm ab, von dem man weiß, dass es dem anderen gefällt (oder auch nicht). Auf Dauer wird das natürlich langweilig und die Lust auf Sex nimmt auf natürliche Weise ab.

Verschwindet allerdings der sexuelle Trieb als solcher, dann sprechen Experten von einem Libido-Verlust. Früher sagte man dazu frigide. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Mitunter können auch schwere Erkrankungen wie eine Depression, Stoffwechselstörungen oder eine hormonelle Krankheit ursächlich sein. Das muss auf jeden Fall mit Hilfe eines Arztes abgeklärt werden, damit die Symptome keine Anzeichen für ernste Krankheiten sind und damit nicht nur die Sexualität bedrohen.

Wirklich keine Lust?

Aber wie kann das Problem überhaupt erst einmal erkennen und einordnen? Verspürt man keine Lust auf Sex, fehlt er einem naturgemäß auch nicht. Nur bei der Potenzstörung, da entsteht ein wenig subjektiver Leidensdruck. Auch mit den Richtwerten der Gesellschaft, die nahelegen, wie oft man Sex haben sollte, kommt man diagnostisch überhaupt nicht weiter. Der sexuelle Appetit von Menschen ist genauso individuell wie der Mensch selbst. Was für den einen wenig ist, mag dem anderen schon zu viel sein. Kommt es aber zu einer deutlichen Veränderung des Trieblebens oder zu entsprechenden Klagen des Partners, liegt oftmals ein Problem vor. Als Ursache können auch Medikamente dahinterstecken. Verschiedene Präparate dämpfen nämlich die Lust. Aber auch seelische Nöte sind eine häufige Ursache. Stress und Depression senken den Spiegel des Sexualhormons Testosteron, das sowohl beim Mann als auch bei der Frau die Lust anfacht.

Lust auf Sex kommt beim Ausprobieren

So kommt wieder Schwung in die Beziehung:

– Am besten mal den Partner überraschen. Mit neuen ausgefallenen Dessous sieht die Welt doch schon wieder ganz anders aus. Oder er dekoriert das Schlafzimmer mal und stellt Kerzen auf, lässt leise Musik laufen. Reizwäsche gefällt den Männern und Romantik verzaubert jede Frau. Beste Grundlage für guten Sex.

– Einfach mal verschiedene Orte für den Sex ausprobieren. Am besten ganz spontan. Sex im Auto – wie frisch verliebt – oder Sex im Freien, im Wald oder auf der Wiese kann total spannend und erregend sein. Am besten der Phantasie freien Lauf lassen. Es ist überraschend, wie gut der Sex doch klappen kann…

– Auszeit nehmen vom Alltag und sich einfach mal ein Wellnesswochenende gönnen. So kann man sich vom Stress erholen. Und vor allen kann man sich entspannt dem Partner widmen, neue Seiten entdecken und neue Stellungen…

– Mit Kamagra stimulieren und neuen Spaß am Sex gewinnen. Ein Mittel, das zwar ein Maß an sexueller Erregung voraussetzt, aber das selbst einem hartgesottenen Sexprotz helfen wird, seine Erektionen über einen noch längeren Zeitraum aufrechtzuerhalten. So kann er die Partnerin mit mehreren Erektionen in Folge verblüffen und befriedigen.

– Ein Rollenspiel im Bett sorgt selbst bei langjährigen, festen Beziehungen für Abwechslung. Man teilt dem Partner seine geheimen Fantasien mit: Vielleicht will man mal von einem Polizisten mit Handschellen verführt werden? Wer Hemmungen hat oder nicht weiß, wie er es angehen soll, kann einfach so tun, als wäre der Partner jemand Fremdes. Das verschafft Freiheit, für eine Nacht selbst jemand zu werden, der man immer schon einmal sein wollte.

– Versöhnungssex: Wenn man mal so unheimlich wütend ist, aber trotzdem den Partner anziehend findet und ihm am liebsten die Kleider vom Leib reißen würde – dann sollte man das auch tun. Versöhnungssex ist gerade deshalb so heiß, weil man aufgeladen ist mit Emotionen.

– Sex in der Öffentlichkeit ist auch etwas für Menschen, die nicht exhibitionistisch veranlagt sind. Denn nur der Gedanke an Sex an einem öffentlichen Ort ist aufregend. Weil man ja schließlich zu jeder Zeit erwischt werden könnte. Das Auto am besten auf einem verlassenen Parkplatz abstellen. So kann man dann gleich zur Sache kommen und Intimitäten austauschen. Vielleicht kommt es ja so weit, dass man fluchtartig den Heimweg antreten muss, um zu Hause dann erst so richtig loszulegen. Dann hat sich das doch gelohnt und mit diesem tollen Gefühl so richtig angeheizt zu sein, wird der Sex mit Sicherheit großartig. Man ist so richtig auf- und angeheizt, dass der Sex besonders gut wird.

– Sex muss nicht immer wahnsinnig kreativ und ausgefallen sein. Wenn mal am Wochenende gemeinsam ausschläft, kann man sich nach dem Aufwachen dicht an den Partner schmiegen. So spürt man gleich den nackten Körper. Gerade morgens ist der Testosteronspiegel beim Mann besonders hoch und damit kann es gleich zur Sache gehen. So kann es entspannten unangestrengten Sex geben, der die Beziehung stärkt.

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