Apr 252014
 

Wenn es um das sehr unangenehme Thema Erektionsstörungen geht, denken viele Männer sofort an Viagra. Kein Wunder, denn die kleine, blaue Pille aus dem Hause Pfizer wurde zum unverwechselbaren Symbol der Männer im Kampf gegen Erektionsstörungen. Seit einiger Zeit gibt es jedoch ein so genanntes Generikum der Potenzpille.

Dieses Generikum bietet gegenüber dem Originalmedikament einige Vorteile. Völlig klar natürlich, dass sich Generika sowohl bei Ärzten als auch bei den Patienten immer größerer Beliebtheit erfreuen. Doch womit genau haben wir es hier zu tun? Und was sind die Vorteile?

Was sind Generika?

Ein Generikum (Plural: Generika) ist ein Nachahmerpräparat. Es enthält den gleichen Wirkstoff wie das Originalmedikament. Auch die Dosierung ist gleich. Generika können sich lediglich bei den zugesetzten Hilfsstoffen vom Original unterscheiden. Ansonsten sind sie völlig identisch, so dass der Patient bei der Anwendung keinerlei Unterschiede feststellt. Wichtig: Generika sind keine billigen Kopien, sondern vollwertige Medikamente. Da sie einer genauen Qualitätskontrolle unterzogen werden, bevor sie auf den Markt kommen, können Patienten sie auch ruhigen Gewissens einnehmen.

Worin bestehen die Vorteile?

Der Vorteil von Generika – und der mit Sicherheit attraktivste Punkt – ist der Preis. Ein Generikum ist zum Teil deutlich günstiger als das Original. Dadurch, dass die Kosten für Forschung und Entwicklung wegfallen, können die Konzerne, die derartige Nachahmerprodukte auf den Markt bringen, eine völlig andere Preispolitik betreiben. Für den Patienten hat dies den Vorteil, dass er beim Kauf eines solchen Viagra-Generikums bares Geld spart. Denn Potenzmittel werden in der Regel nicht von den Krankenkassen übernommen, sondern müssen von den Patienten selbst bezahlt werden. Aber auch für Ärzte haben Generika ihre Vorzüge. Verschreibt er diese, belastet er damit sein Budget wesentlich weniger.

Ein weiterer Vorteil – speziell der von Viagra – ist die Tatsache, dass die Tabletten geteilt werden können. Beim Original, der kleinen, blauen Raute, ist dies nicht möglich. In den meisten Fällen benötigt der Patient nicht unbedingt die Dosis, die vom Arzt verordnet wurde. In der Regel tut es auch etwas weniger. Wenn man nun die Tabletten teilen kann, hat man als Patient noch mehr von der verschrieben Schachtel und spart so im Endeffekt noch einmal Geld.

Aufgrund des geringeren Preises von Generika im Vergleich zum Original erhofft man sich noch einen weiteren positiven Aspekt: Die Eindämmung von dubiosen Internethändlern. Durch den großen Erfolg von Viagra sind viele Händler auf den Zug aufgesprungen und verkaufen ihrerseits Viagra. Stammen diese Tabletten nun von einer nicht-authorisierten Quelle, geht man ein großes Risiko ein. Denn zum Beispiel könnten die Tabletten verunreinigt sein, was ein großes Gesundheitsrisiko darstellt. Auch können die Tabletten gar nicht den angegebenen Wirkstoff – oder nur eine nicht ausreichende Menge davon – enthalten. Durch den günstigeren Preis von Generika könnte die Attraktivität solcher Händler sinken.

Welche Risiken gibt es?

Wie bei jedem anderen Medikament gibt es Risiken, unerwünschte Nebenwirkungen und Kontraindikationen, denn der Wirkstoff Sildenafil ist gleich. Bei der Einnahme von Sildenafil kann es unter anderem zu Kopfschmerzen, Gesichtsrötung oder Verdauungsstörungen kommen. Nicht eingenommen werden sollten Viagra oder die entsprechenden Generika, wenn entweder eine Herzschwäche besteht oder es in der Vergangenheit bereits einen Herzinfarkt oder Schlaganfall gegeben hat. Eine zeitgleiche Gabe von Nitraten stellt eine Kontraindikation dar.

Fazit

Da Viagra und deren Generika vom Arzt verschrieben werden, ist ein Besuch beim Arzt sinnvoll. Er wird das richtige Medikament mit der richtigen Dosis verordnen. Unterm Strich lässt sich mit Generika jedoch bares Geld sparen.

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