Jan 042013
 

Der Sommer ist eine Zeit, auf die wir uns alle freuen. Die Sonne strahlt und die Menschen strömen ins Schwimmbad oder an die Baggerseen. Im Sommer können aber auch grippale Infekte auftreten und das passiert ungefähr einem Fünftel der Bevölkerung. Die Sommererkältung kann jeden erwischen, aber man kann auch eine Menge dagegen tun.

Der Sommererkältung vorbeugen

Sommererkältung
Sommererkältung

Wenn es draußen warm ist, hat man das Bedürfnis, die Fenster und Türen zu öffnen, um Erfrischung zu bekommen. Wer im Zug sitzt, kühlt aber seine Schleimhäute aus, die dann wiederum empfänglicher für Erkältungsviren sind. Es ist wichtig, den Körper vor zu großen Temperaturschwankungen zu bewahren. Auch im Supermarkt ist es oft viel zu kalt. Hier lauert ein weiteres Erkältungsrisiko. Als Grundregel gilt, dass die Raumtemperaturen ungefähr fünf Grad unter den Temperaturen draußen liegen. Im Supermarkt kann man das natürlich nicht lenken, aber eine leichte Jacke schützt uns in diesem Fall vor zu großen Temperaturschwankungen.

Vorsicht vor Auskühlung

Im Sommer schwitzt man oft schon bei der kleinsten Anstrengung. Wichtig ist es, die Kleidung zu wechseln, sobald sie nass ist. Die nasse Kleidung kühlt den Körper aus, auch wenn es sich nicht so anfühlt. Es bietet sich an, ein trockenes Shirt zum Wechseln mit zuführen. Sport-Funktionskleidung ist besonders gut, in heißen Zeiten, denn diese führt Feuchtigkeit von der Haut fort auf die Kleidungsoberfläche, wo sie dann verdunsten kann. Baumwolle ist nicht gut geeignet, da sie sich mit dem Schweiß voll saugt und den Körper auskühlt.

Nicht zu lang in kaltem Wasser bleiben

Wer sich im Pool oder am See erfrischt, der sollte darauf achten, nicht zu lang im Wasser zu verbleiben, da der Körper sehr stark auskühlt. Dieser Zustand sorgt dafür, dass Viren leichter eindringen können. Verlässt man das Wasser, sollte der Körper gut getrocknet werden und die nassen Badesachen gegen trockene ausgetauscht werden. Wenn jemand aber gern für lange Zeit im Wasser ist, so sollte die Anschaffung eines Neopren-Oberteiles überlegt werden. Diese Kleidung schützt den Körper perfekt vor dem Auskühlen.

Erfrischungsgetränke

Wer zu eiskalten Getränken greift, tut sich keinen Gefallen. Die Schleimhäute kühlen dadurch aus und dies hilft den Erkältungsviren, diese anzugreifen. Getränke, die direkt aus dem Kühlschrank kommen, sollten zunächst ein wenig erwärmen. Auf Eiswürfel in Getränken sollte komplett verzichtet werden. Interessant ist die Tatsache, dass die eisgekühlten Getränke nur sehr kurze Erfrischung verschaffen. Der Körper nimmt die Temperaturen wahr und heizt die Durchblutung an. Dann wird es umso wärmer. Man sollte demnach lieber kühle Getränke in kleinen Schlucken zu sich nehmen, um sich etwas Gutes zu tun.

Richtiges Verhalten bei Autofahrten

Während man mit dem Auto unterwegs ist, sollte die Zugluft richtig eingeschätzt werden. Eine Kopfbedeckung oder ein Halstuch können sehr gut schützen. Cabriofahrer sind natürlich besonders betroffen. Die Klimaanlage im Auto sollte natürlich auch nur mäßig kalt eingestellt werden. Um das Auto auf dem Parkplatz vor der Hitze zu schützen, helfen Sonnenblenden, die außen befestigt werden können.

Lange Sonnenbäder vermeiden

Wer zu lange in der Sonne liegt, überhitzt den Körper. Dies ist nicht gut für die Abwehrkräfte. Wer der Sonne also zu stark zugetan ist, wird anfälliger für grippale Infekte. Um dieses Risiko so gering wie möglich zu halten, sollte genug getrunken werden. Wenn die Schleimhäute schön feucht gehalten werden, habe die Viren keine große Chance, diese zu befallen.

Das Trinken ist bei warmem Wetter sehr wichtig. Nur so können wir fit und leistungsfähig bleiben. Es ist so, dass der menschliche Körper zu zwei Drittel aus Wasser besteht. Wenn zu wenig Flüssigkeit zugeführt wird, kommt es zu Symptomen wie Müdigkeit, Kopfweh oder sogar zu Nierensteinen. Das Trinken hält zudem die Schleimhäute feucht, was vor Krankheitserregern schützt. Es sollte nicht gewartet werden, bis man Durst empfindet. Der Durst ist ein Warnsignal, das nicht überhört werden sollte. Es ist aber so, dass man in dem Moment bereits zu wenig Flüssigkeit zugeführt hat. Wird es draußen heißer als 30 Grad, so sollte die Flüssigkeitszufuhr über den Tag verteilt bei zwei bis drei Litern liegen.

 

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